LfA-Sommerbilanz – Nachfrageanstieg bei Förderkrediten um 60 Prozent
- Herausragendes erstes Halbjahr 2026: Fast 1,6 Milliarden Euro Förderung für Bayerns Wirtschaft
- Transformationsfinanzierung boomt
Im ersten Halbjahr 2026 haben sich die Förderzahlen der LfA Förderbank Bayern sehr positiv entwickelt. Die staatliche Spezialbank zur Wirtschaftsförderung hat der bayerischen Wirtschaft in diesem Zeitraum Darlehen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro zugesagt. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 bedeutet das ein Plus von 61 Prozent. Im Kerngeschäft mit den Programmkrediten konnte die LfA sogar einen Anstieg um 65 Prozent auf nun rund 1,5 Milliarden Euro verzeichnen. Dabei konnten insgesamt über 2.100 mittelständische Unternehmen und Kommunen von den Angeboten der LfA profitieren. Die 2025 erfolgte umfassende Erweiterung des Förderangebots zeigt also auch längerfristig Wirkung.
Am stärksten nachgefragt war wieder der Gründungs- und Wachstumskredit (GuW). Im Rahmen des Spezialprogramms der LfA zur Finanzierung von Gründungen, Unternehmensnachfolgen sowie des gesamten Finanzierungsbedarfs kleiner und mittlerer Unternehmen wurden insgesamt rund 485 Millionen Euro zugesagt. Einen regelrechten Boom gab es bei den Förderangeboten zur Finanzierung der digitalen und energetischen Transformation. So wurden sowohl die vor einem Jahr neu aufgestellten Innovationskredit und Digitalisierungskredit (+ 20 % Nachfrage) als auch die Förderkredite rund um Energieeffizienz und erneuerbare Energien deutlich stärker als zuvor beansprucht. Bei Letzteren lag die Nachfrage bei insgesamt rund 375 Millionen Euro. Gut angelaufen ist auch der Anfang Mai dieses Jahres neu eingeführte Gründungskredit Smart. Mit dem neuen Förderprogramm bietet die LfA erstmals eine besonders niederschwellig zugängliche Finanzierung für kleinere Gründungen an.
Um in dem anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfeld Zukunftsinvestitionen und Innovationen zu erleichtern, hatte die Bayerische Staatsregierung 2024 den Ausbau der LfA zur Mittelstands- und Transformationsbank in die Wege geleitet. Seit Frühjahr 2025 wurde das Förderangebot der LfA umfassend erweitert und optimiert: Deutlich angehobene Darlehenshöchstbeträge, die Öffnung der Darlehensprogramme zur Finanzierung der digitalen und ökologischen Transformation für den größeren Mittelstand, spürbar erhöhte Risikoentlastungen durch Haftungsfreistellungen – mit denen sich die LfA anteilig an Ausfallrisiken aus Förderdarlehen beteiligt – sowie die Erweiterung der Risikokapitalfinanzierung machen die LfA seither zu einem noch bedeutsameren Faktor für die Wirtschaft im Freistaat.
„Was wir mit dem Ausbau des Förderangebots der LfA beabsichtigt haben, ist bisher voll aufgegangen: Die LfA ist die starke Mittelstands- und Transformationsbank des Freistaats Bayern. Die Förderzahlen des ersten Halbjahres zeigen das eindrucksvoll. Förderkredite sind ein sehr wirksames Mittel, um Investitionen anzuregen. Auch in Zukunft setzen wir für den dringend benötigten wirtschaftlichen Aufschwung deshalb stark auf die LfA“, betonte Bayerns Wirtschaftsminister und LfA-Verwaltungsratsvorsitzender Hubert Aiwanger.
Dr. Bernhard Schwab, Vorstandsvorsitzender der LfA, erläutert: „Die erneut gestiegene Nachfrage zeigt, dass wir mit unseren Angeboten den Bedarf der bayerischen Unternehmen treffen. Gerade in von Unsicherheiten geprägten Zeiten braucht der Mittelstand verlässliche Partner. Wir wollen Stabilitätsanker und Anlaufstelle Nummer Eins sein, wenn es um die Finanzierung von Zukunft geht.“
Die Förderkredite der LfA als staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Informationen zu den Finanzierungsmöglichkeiten bietet die LfA-Förderberatung: Telefon 089 / 21 24 - 10 00