LfA-Herbstbilanz: Erweitertes Förderangebot stösst auf anhaltend hohe Resonanz
- Nachfrage nach Förderkreditprogrammen steigt um mehr als 50 Prozent gegenüber Vorjahr
- Darlehenszusagen insgesamt wachsen auf rund 2,4 Milliarden Euro
Der positive Trend bei den Förderzusagen gegenüber dem Vorjahr setzt sich fort: In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hat die LfA Förderbank Bayern die bayerische Wirtschaft mit Krediten in Höhe von rund 2,4 Milliarden Euro gefördert. Knapp 2,2 Milliarden Euro flossen dabei im LfA-Kerngeschäft mit programmgebundenen Förderkrediten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von mehr als 50 Prozent. Mithilfe der Förderung konnten rund fast 140.000 Arbeitsplätze gefestigt und mehr als 5.400 neue Stellen geschaffen werden.
Das in Summe höchste Fördervolumen gab es erneut beim Gründungs- und Wachstumskredit (GuW), dem LfA-Standardprogramm zur Finanzierung von Existenzgründungen, Unternehmensnachfolgen und den gesamten Finanzierungsbedarf von KMU und Freiberuflern. Hier wurden insgesamt Kredite in Höhe von mehr als 715 Millionen Euro zugesagt.
Im Vergleich zum Vorjahr um über 55 Prozent stieg die Nachfrage in der Innovations- und Digitalisierungsförderung auf insgesamt nun rund 525 Millionen Euro. Dabei wurden die im Vorjahr neu aufgestellten Innovationskredite und Digitalisierungskredite gleichermaßen stark beansprucht. Auch die Förderkredite für Energie und Klimaschutz sind weiterhin sehr gefragt. In den ersten neun Monaten 2026 beliefen sich die Zusagen auf 425 Millionen Euro.
Der neu eingeführte Gründungskredit Smart, mit dem die LfA seit Mai dieses Jahres erstmals eine besonders niederschwellig zugängliche Finanzierung für kleinere Gründungen anbietet, hat sich in den ersten Monaten gut etabliert.
Bayerns Wirtschaftsminister und LfA-Verwaltungsratsvorsitzender Hubert Aiwanger: Bayerns Wirtschaftsminister und LfA-Verwaltungsratsvorsitzender Hubert Aiwanger: „Die anhaltend hohen Förderkreditzusagen der LfA sind ein gutes Zeichen. Bayerns Gründer und Unternehmen krempeln die Ärmel hoch und investieren trotz aller Unsicherheiten in Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Robotik und KI. Die erweiterten Fördermöglichkeiten der LfA liefern gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wichtige Impulse für unsere heimische Wirtschaft. Damit trägt die LfA dazu bei, Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Bayern zu sichern.“
Dr. Bernhard Schwab, Vorstandsvorsitzender der LfA, erläutert: „Die Öffnung unserer Förderkredite für den größeren Mittelstand sowie die deutliche Anhebung der Kreditobergrenzen bewährt sich und zeigt, dass in diesem Segment eine Förderlücke geschlossen werden konnte.“
Die LfA ist seit 1951 die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch Infrastrukturvorhaben. Informationen zu den Finanzierungsmöglichkeiten bietet die LfA-Förderberatung: Telefon 089 / 21 24 - 10 00